Bundesschülerrat im Bund der Freien Waldorfschulen

Die WaldorfSV

UNSERE ZIELE
Die Ziele der WaldorfSV sind einerseits die Vertretung der Waldorfschüler nach außen hin, aber auch gegenüber den Gremien der Waldorforganisationen, wie des Bund der Freien Waldorfschulen e.V.. Die WaldorfSV setzt sich außerdem dafür ein, dass in den Bundesländern, in denen noch kein Landesschülerrat der Freien Waldorfschulen oder ein vergleichbares Gremium existiert, ein solcher gebildet wird. Andererseits ist die aktive Mitgestaltung des Lernraums Schule sowie die Frage nach anderen und neuen Formen des Lernens im schulischen und außerschulischen Kontext ein Hauptfeld der Arbeit der WaldorfSV. Die Arbeit der WaldorfSV beinhaltet außerdem die Arbeit an Projekten wie den Bundesschülertagungen. 

LEITBILD DER WALDORFSV – BUNDESSCHÜLERRAT DER FREIEN WALDORFSCHULEN IM BUND DER FREIEN WALDORFSCHULEN E.V. 
Grundlegende Aufgabe der WaldorfSV ist die Vertretung der Schüler/innen der im Bund der Freien Waldorfschulen e.V. zusammengeschlossenen Schulen. Die WaldorfSV nimmt diese Aufgabe als Teil des Bundes der Freien Waldorfschulen e.V. wahr, da sie die Vertretung der Bedürfnisse, Interessen, Fragen, Wahrnehmungen und Probleme der Schüler/innen als Teil der Entwicklung der Waldorfpädagogik begreift. Um eine demokratische Vertretung zu gewährleisten, gibt sich die WaldorfSV entsprechende Ordnungen und Strukturen, welche von den Schüler/innen der vertretenen Schulen legitimiert werden. Miteinander für freie Bildung und Erziehung, welche in Achtung der Würde den/die Einzelne/n in den Mittelpunkt stellt und in wacher Betrachtung der Zeitumstände neue Antworten findet, ist für die WaldorfSV die Motivation der Entwicklung von Waldorfpädagogik. Vertretung der Schüler/innen als Teil der Entwicklung der Waldorfpädagogik bedeutet für die WaldorfSV eine enge Zusammenarbeit mit allen waldorfpädagogischen Institutionen und Verbänden, mit den Schulen, mit der Forschung. Innerhalb des Bunds der Freien Waldorfschulen arbeitet die WaldorfSV auf die bestmögliche Beteilung auf allen Eben hin. Im gleichen Maße arbeitet die WaldorfSV auch mit Institutionen, Menschen, Schulen und Forschung aus dem allgemeinen pädagogischen Spektrum sowie gesellschaftlich, politisch und kulturell relevanten Personen und Einrichtungen. Ganz in diesem Sinne baut die WaldorfSV nicht nur Vertretungstrukturen aus, sondern bemüht sich besonders auch um die einzelnen Schülervertreter/innen sowie alle Schüler/innen, die ihre Schule aktiv gestalten wollen. Fortbildungen, die Möglichkeiten zum Austausch, Beratungen und Betreuung bei Projekten, die Mithilfe von regionalen Arbeitsgruppen oder dem Vorstand der WaldorfSV, all dies sind Mittel der WaldorfSV, um den/die Einzelne/n zu motivieren und zu unterstützen, Horizonte zu öffnen und Zutrauen in Neues zu geben. Waldorfschulen sind in ihrem Anliegen und Ursprung ein Kulturimpuls, Waldorfpädagogik als besondere Form freier Bildung ist kein Selbstzweck sondern ein gesellschaftliches Anliegen. Jede Form von Erziehung und Bildung prägt eine Gesellschaft grundlegend. Die Waldorfpädagogik will zu einem Leben in Freiheit und Verantwortung erziehen. Aus diesem Verständnis heraus beschränkt sich auch das Anliegen der WaldorfSV nicht auf die Vertretungs- und Entwicklungsarbeit, sondern regt Schüler an, gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche, kulturelle Zusammenhänge zu hinterfragen und aktiv zu gestalten. Die WaldorfSV verpflichtet sich der Stuttgarter Erklärung des Bundes der Freien Waldorfschulen e.V. Ihre Mittel zur Umsetzung dieses Leitbilds hält die WaldorfSV in ihrer Geschäftsordnung fest, die aus diesem Leitbild resultierenden Rechte und Pflichten sind in der Satzung des Bundes der Freien Waldorfschulen e.V. festgehalten.